Bock CO2 Praxis-Workshops –
Das Schulungskonzept mit Zukunftspotential
Mit neuartigem Schulungskonzept und den Kooperationspartnern Danfoss und
Knudsen Køling bietet Bock praxisorientierte Workshops rund um die CO2
Anlagentechnik an.
Eine umweltpolitische Sensibilisierung hat sich mittlerweile
branchenübergreifend ausgebreitet und in zahlreichen Märkten an Bedeutung
gewonnen. Auch in vielen Anwendungsfeldern der Kälte- und Klimatechnik haben
sich natürliche Kältemittel und darunter insbesondere CO2
durchgesetzt.
Aus diesem Grund bietet Bock seit Mitte Mai 2010 mit den Kooperationspartnern
Danfoss und Knudsen Køling Seminare an, bei denen interessierte Fachkräfte
theoretisches Grundwissen sowie praktische Erfahrungen mit CO2 sammeln können.
Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Anlagenbauer und –planer.
Praktische Schulungen zu Themen rund um den Verdichter werden bereits seit
2007 im eigenen Bock- Trainingszentrum am Stammsitz des Unternehmens angeboten.
Rund 1.000 Besucher kommen seitdem jährlich nach Frickenhausen um dort ihre
mechanischen und elektrotechnischen Fertigkeiten zu erweitern und
Verdichtertechnik praxisnah zu erleben.
Durch das wachsende Interesse am Themenbereich CO2 und dem damit
einhergehenden Bedarf an fachlich qualifiziertem Personal entschied man bei
Bock, zusätzlich spezielle Workshops anzubieten die alle Aspekte der CO2
Anlagentechnik umfassen. Denn bisweilen fehlt es den meisten Unternehmen oft an
praktischer Erfahrung. Für die Workshops wurde daher eine voll funktionsfähige
CO2 Supermarkt Booster-Anlage gebaut die mit modernster Regel- und
Steuertechnik, Kühlmöbeln für Normal- und Tiefkühlung sowie sub- und
transkritischen Verdichtern ausgestattet ist.
Durch die Kooperation mit Danfoss und Knudsen Koling floss die langjährige
Erfahrung aller drei Firmen nicht nur in die neue Anlage ein, sondern spiegelt
sich auch im breit gefächerten Schulungsinhalt
wider.
Dass CO2 besonders in Europa zu den zukunftsträchtigsten natürlichen
Kältemittel gehört und mittlerweile bereits häufig im Einsatz ist hat seine
Gründe. CO2 zählt nicht nur umweltpolitisch als nachhaltiges Kältemittel für
Supermarktsysteme. Auch in Sicherheitsfragen für das Handling der wesentlich
höheren Anlagendrücke ist es vielen anderen Lösungen überlegen. Zudem gibt es in
Europa eine vergleichsweise hohe Anzahl an fachlich qualifiziertem Personal und
das moderate Klima schafft optimale Rahmenbedingungen für CO2 .
Doch natürliche Kältemittel sind nicht nur in Deutschland auf dem Vormarsch,
sie stoßen auch auf großes Interesse bei Experten aus aller Welt. So standen
natürliche Kältemittel nicht nur bei der Mostra Convegno und der diesjährigen
Chillventa im Mittelpunkt, sondern waren auch das Haupthema auf der Gustav
Lorentzen Conference und der parallel stattfindenden ARBS in Sydney, Australien.
Bereits im Jahr 2006 präsentierte Bock die verschiedensten Verdichterlösungen
für den stationären Einsatz von CO2 auf der IKK und konnte seitdem stetig neue
Erfahrungen mit CO2 Systemen sammeln und diese verbessern. Auch die
Kooperationspartner Knudsen Køling und Danfoss blicken auf langjährige
Erfahrungen zurück die sie zum Erfolg der CO2 Schulungen besteuern.
Der Schwerpunkt dieser Schulungen liegt bei dem Verdichter, doch gerade weil
der Bedarf an Know-how auch in anderen Bereichen relativ hoch ist, werden alle
wichtigen Themen rund um die CO2 Anlagentechnik behandelt.
Die ersten Schulungen haben gezeigt dass das Thema CO2 auf breite Resonanz
stößt und gleichzeitig ein großer Informationsbedarf besteht. Gerade bei der
Handhabung von CO2 ist immer noch eine große
Unsicherheit zu spüren die die praktische „hands-on“ Erfahrung so wichtig
macht. So zielten während der ersten Veranstaltung die meisten Fragen der
Schulungsteilnehmer auch auf die Handhabung des Kältemittels CO2 , Unterschiede
zu herkömmlichen Kältemitteln, die Installation und die einzelnen Komponenten
mit höheren Drucklagen.
Das Fazit des Bock Produktmanagers für CO2 Manuel Fröschle nach den ersten
erfolgreich verlaufenen Schulungen lautet demnach: „An den Teilnehmern der
Schulung kann man sehen, dass gerade im Bereich CO2 ein hoher Informationsbedarf
besteht und wir mit der Entscheidung für die Workshops den richtigen Weg
beschritten haben“.
Mehr Informationen zu den Workshops finden Sie hier